Neues…

Oktober 15, 2006 at 12:41 pm (Uncategorized)

…von mir. Eine weitere Episode meiner Kalifornien-Fahrt ist niedergeschrieben. Leider fehlen mir nun zwischen dem letzten Mal und diesem Teil einige Tage, aber auch die sind in Arbeit. Sie wären längst fertig, wenn ich nicht zwischdurch auch noch was für die Uni tun müsste: Frechheit. Aber mit dem Folgenden seid ihr hoffentlich erst einmal ein wenig beschäftigt. Viel Spaß beim Lesen!!!

Montag, 2. Oktober

Heute sind wir dran mit Bücher kopieren. Ich habe drei reguläre Vorlesungen, das bedeutet drei Bücher, die umgerechnet JEWEILS 100 EURO kosten. Das sieht keiner von uns ein, und so sitzen wir am Montagnachmittag mit 5 Leuten im Copy & Mail Shop und kopieren pro Nase an die 700 Seiten Literatur. Der Shop macht sein Ge-schäft des Lebens, so zumindest empfinden wir es gerade. Es ist uns egal, denn damit sparen wir ziemlich viel Geld, und so kopieren wir…und kopieren…und kopie-ren.

Wir sind heute das erste Mal mit dem campusinternen Shuttlebus gefahren. Oh mein Gott, dauert das lange. Wenn wir vom Village laufen, brauchen wir vielleicht 10 Minu-ten zum Campus; Mit dem Bus haben wir etwa eine halbe Stunde gebraucht, denn der Busfahrer ist schlimmer als die Deutsche Bahn. An jeder Haltestelle braucht er mindestens 5 Minuten, um SMS zu schreiben und mit seinem Office zu kommunizieren. NIIIIE wieder werde ich den Bronco-Express nehmen.

Mittwoch, 4. Oktober

Ein normaler Unitag. Normal, da mittlerweile zumindest auf dem Campus wieder Alltag eingekehrt ist. Nicht länger Alpha, Omega, Psi an jeder Ecke (die Studentenverbindungen genießen hier einen anderen Status als in Deutschland). Keine Navy, die einen zur beruflichen Karriere überreden will.

Kai und Matze sind zu Fußball-Gucken nach San Bernadino gefahren, da die beiden eh keine Classes haben. Meine Wenigkeit stellt sich der Management-Vorlesung und döst so vor sich hin, denn es ist einfach nur tierisch langweilig. Ich freue mich auf den Pool, der am Nachmittag auf mich wartet und an dem ich meine Aufgaben für mor-gen erledigen werde.

Abends habe ich dann wieder Karate. Hoffentlich starten wir so richtig durch heute, denke ich mir und…Pustekuchen. Diesmal ist der Mann mit Training dran und wir stehen 90 Minuten lang da und lernen, wie man einen Stoß richtig macht. Oh Mann, wirklich alles nur Anfänger. Naja, die müssen’s ja auch mal lernen, denke ich mir und zeige dem einen oder anderen, wie man denn eine richtige Faust bildet. Zwischendurch fallen einige Leute erschöpft zu Boden. Als Ausgleich zum anstrengenden Karate-Stand gibt es dafür 50 Liegestützen. Na super! Ist ja wie damals bei meinem alten Trainer. Während wir dann noch 100 Extra-Situps machen erzählt unser Trainer seelenruhig davon, wie er auf dem Weg zum Training von der Polizei angehalten wurde und fälschlicherweise als Autodieb beschuldigt wurde.

Meinen Anzug habe ich auch nicht bekommen. Ich sehe einige Erfahrene ihr eigenes Ding machen und geselle mich zu denen. Der Trainer kommt nach dem Kurs zu mir und ich dachte, jetzt gibt’s was auf den Rüffel. „Hi, good job today, I guess you’re not a beginner!?“ – „No, not really. I’m into Karate since I am 9“ – „Great, so you can help me out some time when I’m really busy?“ – „Sure, I’d be pleased to help you“ – „Nice! By the way, I’m Ray.“ So sind Ray und ich jetzt dicke und ich werde ihm ab jetzt ein bisschen unter die Arme greifen.

Donnerstag, 5. Oktober

Heute ist wieder Quizzzzzz-Tag. Statistik war ja nie so mein ding, aber das Niveau ist nicht sooo hoch hier. Dürfte machbar sein.

Abends fahren wir nach Pasadena. Ein Ort, etwa 40 Minuten von Pomona entfernt, bekannt für seine kultigen Bars, Restaurants und Clubs. Eigentlich wollen wir nur et-was trinken gehen, landen jedoch in einem Club namens Menage. Die Türsteher mustern uns (Shorts, T-Shirt) mit einem kritischen Blick und checken unsere Auswei-se. Lucky Us, wir kommen rein. Viktoria hat sich gleich in den ersten Minuten einen Typen geangelt und musste ab dann nichts mehr zahlen. Glück für sie, denn die Cocktails kosten hier alle `nen Zehner.

Alex ist auch mitgefahren und meinte, einen Cocktail könnte er vertragen. Das Prob-lem: Er verträgt allgemein keinen Alkohol und ist immer ziemlich schnell „Buzzed!“ (angetrunken). Nach einem Ottios und einem Bier bin ich gespannt, ob er noch fah-ren wird und kann.

Der Club ist schlecht. Der DJ kann nicht mischen und die Leute sind alle etwas durchgeknallt. Anscheinend gibt es hier 3 Floors, wovon wir jedoch nur eine zu Ge-sicht bekommen. Plötzlich geht oberhalb der Tanzfläche ein Licht an, und man sieht einen Raum, der vorher nicht zu sehen war. Drei leicht bekleidete Mädels fangen an, ihre Hüften unprofessionell hin und her zu bewegen. Nach einiger Zeit guckt auch dort keiner mehr hin. Wir machen unseren eigenen spaß, mit 12 Leuten ist dies auch nicht weiter schwer. Sogar Bernie erklimmt die Tanzfläche und rockt zu Justin Tim-berlake und Co.

Schwer geschafft vom Tanzen und völlig Pleite verlassen wir Pasadena wieder Rich-tung Pomona. Das Gute an Clubs in den USA: Man riecht absolut nicht nach Rauch. Die Luft in einer Bar, einem Restaurant oder einer Disco ist so sauber wie die in der Uni. Überall Belüftung, Air Condition und Rauchverbot: Angenehm!

Alex fährt tatsächlich noch und scheint auch nüchtern zu sein. Kaum sind wir jedoch zurück, fängt er zu lallen an und schwankt bedrohlich nach links und rechts aus. Ich schieb’s darauf, dass wir gerade in Gegenwart von Kim sind und hoffe, dass er ein-fach nur prahlen will, was er alles getrunken hat. Nachdem ich mir das eingeredet habe, kann ich beruhigt schlafen…

Freitag, 6. Oktober

Bernie hat’s geschafft. Nach ewig langer Überredungskunst fahren Christian, Bernie und ich zur Knott’s Berry Farm, dem ältesten Vergnügungspark Kaliforniens. Bernie besteht drauf, dass wir noch vor Öffnung des Parks da sind, und so stehen wir um 09:40 vor den Toren und warten. Neben uns ist eine Münchener Gruppe, die eben-falls gespannt ist und eine Semi-Professionelle Videokamera dazu nutzen, alles akri-bisch aufzunehmen.

Um Punkt 10:00 Uhr ertönt die Lautsprecherstimme: „Ladies and Gentlemen, welco-me to Knott’s Berry Farm. Enjoy your day and now…please raise your hand for the national anthem!“ Das darf nicht wahr sein, selbst bei einer Parköffnung spielen die Stars and Stripes. Etwas zu viel des Guten.

Der Tag war witzig. Es war nicht sehr viel los, und so huschten wir nur so durch jede Achterbahn durch. Bernie als Roller-Coaster-Spezi konnte alles über jede Attraktion erzählen, wusste, wann die Silver Bullet gebaut wurde, welche Bahn vom Nobelher-steller aus der Schweiz stammt, welche Bahn mal gar nicht zu empfehlen ist und was so in den nächsten Jahren an Neuheiten geplant ist.

Außer den Achterbahnen jedoch ist der Park eine Enttäuschung. Da ist der Heide-Park definitiv cooler, aber uns geht es ja nur um die schnellen Sachen, und dafür hat sich’s gelohnt. Eine Riesenholzachterbahn, eine Hängebahn, die mindestens 3mal so cool ist wie die Limit in Soltau, und als Highlight die „Excelerator“, bei der man mit einer Hammerbeschleunigung in ca. 70 Meter Höhe geschleudert wird und quasi senkrecht wieder herunterfährt. Großartig!

Der Tag hat uns müde gemacht, und um halb sechs machen wir uns auf Richtung Village. Auf dem Weg hauen wir uns noch schnell einen In’n’Out-Burger rein, wo wir Nelson (einer der US-Studenten, die in Hannover waren) treffen.

Am Abend passiert nicht mehr viel. Ich lerne zum ersten Mal Poker spielen, was na-türlich nicht so erfolgreich verläuft. Spaß macht’s trotzdem, und schließlich müssen wir für Vegas üben. Irgendiwe muss ich mir meinen Hawaii-Urlaub ja finanzieren!

Samstag, 7. Oktober

Heute waren wir auf einem Tagestrip in San Diego unterwegs. Völlig planlos, ohne konkretes Ziel fahren wir um halb zehn los, nachdem für acht Uhr die Abfahrt geplant war…Typisch! Linda, eine der Amerikanerin, die den Sommer über in Deutschland verbracht hat, hat sich bereit erklärt uns zu begleiten…damit sparen wir uns den Är-ger, ein weiteres Auto zu mieten.

Nach drei Stunden – die Straßen sind nicht gerade leer – erreichen wir die Hafenstadt. Das Wetter ist wieder mal großartig. Es ist komisch, dass man die Sonne hier nicht satt ist. In Deutschland hätte man nach einiger Zeit das Verlangen nach einer Abküh-lung oder sogar mal einem Regentag. Aber hier…Alles supi!

Erster Stopp: SD Downtown. Wir parken am Stadtrand und laufen den ganzen Weg in die Stadt hinein. Gaslamp Quarter ist eine schöne Gegend mit einer alten Gaslam-pen-Tradition. Bei Nacht soll es toll aussehen, bei Tag sehen wir nur viele Kneipen, Strip-Schuppen und Erotikkaufhäuser. Wir gelangen zum Hafen und sehen viele teu-re Yachten, die in der Sonne im Wasser hin- und hertaumeln. Mit der schönsten Sky-line, die ich bisher gesehen habe (SD Convention Center, Mariott Hotel) und einem Flugzeugträger, den man besichtigen kann. Ja, San Diego ist bekannt für die Navy, alle paar Minuten sieht man Fluggeschwader des Seemilitärs durch den Himmel ja-gen und landen auf der Halbinsel Coronado (auf der wir später noch am Strand Foot-ball spielen sollen). Am Pier: Eine Hochzeit. Matze, Kai, Bernie und ich sitzen und beobachten, wie die Braut mit ihren Jungfern ankommt…Bereits angetrunken laufen sie zu dem riesigen Zelt, das eigens für den Festtag aufgebaut wurde. Daneben das typische Bild einer amerikanischen Hochzeit: Der weiße Bogen und rund 100 weiße Stühle davor, mit Blick direkt aufs Wasser. Die Wedding-Plannerin läuft zügig, aber nicht gehetzt durch die Reihen und checkt noch einmal, ob auch alles sitzt. Die ers-ten Gäste sitzen am Pavillon und trinken Sekt. WOW! Hier möchte ich auch heiraten.

Wir spazieren am Pier entlang und gönnen uns Chilli Cheese Fries in einem kleinen Hof. Ein Gitarrenspieler klimpert schnulzige Musik (Cat Stevens, Sting) am Brunnen und in der Sonne kommen einem warme Gedanken.

Weiter geht’s…die Mädels wollen in die Stadt und shoppen. Wir trennen uns. Am Ha-fen träumen wir von Jet-Ski-Fahren und davon, was wir mit dem derzeitigen Jackpot von knapp 30 Mio. Euro machen, den wir demnächst gewinnen. Wir schlendern zur Stadt zurück und auf dem Weg gehen wir durch das riesige Convention Center, wo derzeit ein Kongress über Dentalmedizin stattfindet. Wir sind uns nicht sicher, ob wir hier durch dürfen…Wie dürfen nicht. Aber irgendwie gelangen wir auch hier wieder zur Straße und machen uns auf dem Weg zurück zum Wagen.

Nächste Station: Coronado Island. Zur einen Hälfte von der Navy besetzt, ist dieses Eiland bekannt für sein Hotel und den superschönen Strand, an dem der Sand wie Gold erscheint und direkt über unseren Köpfen die Maschinen der Navy starten. Di-rekt am Hotel lassen wir uns nieder. Das Wasser ist richtig kalt und so geben wir uns mit Football-Spielen zufrieden. Eine kleine Felsenwand trennt die Hotelgäste vom Pöbel und auf der Felslandschaft finden sich allerhand Organismen und Frauen, die sich hier professionell fotografieren lassen.

Nach einer Stunde machen wir uns aus Gründen der wachsenden Gänsehaut wieder aus dem Staub. Wir wollen noch nach Old Town, einem netten kleinen Dorf, aus dem San Diego letztendlich entstanden ist und in der es viele kleine Souvenirgeschäfte gibt. Bernhard geht es leider nicht so gut und so bleibt er auf halber Strecke in einer öffentlichen Toilette hängen. Letztendlich ist Old Town doch nicht sooo interessant und mittlerweile haben auch einfach alle nur tierischen Hunger.

Für heute Abend haben wir uns mit Emine verabredet. Emine studiert mit uns in Hannover und ist für dieses Semester an der San Diego State University. Sie hat ei-nen Tisch bei einem Mexikaner am Mission Blvd reserviert, und wir versuchen, ohne Karte und Plan von Old Town dort hin zu kommen. Dieses Unterfangen stellt sich als komplizierter heraus als gedacht, und so brauchen wir bestimmt eine Dreiviertelstun-de, bis wir endlich auf dem Parkplatz angekommen. Dafür nimmt dort sofort ein An-gestellter des Restaurants unser Auto in empfang und parkt es für uns.
Wir bekommen einen Tisch auf der Terrasse und unsere Befürchtungen, es könnte zu kalt sein, stellen sich als unsinnig heraus, denn um uns herum werden 3 große Heizstrahler aufgestellt, die das Essen sicher einen ganzen Abend lang warm halten würden.

Das Restaurant sieht exklusiv aus, und so sind ebenfalls die Preise, zumindest die für Fisch. Nichtsdestotrotz bestelle ich mir gebratenen Lachs und werde trotz der ü-bersichtlichen Portion mehr als satt. Die Cola jedoch schmeckt zu 90% nach Chlor, und so verzichte ich dankend auf einen Refill, auch wenn’s umsonst ist.

Ein schöner Abend geht zu Ende, und es bleibt die Aussicht auf eine zweieinhalb-stündige Rückfahrt. Mareike erbarmt sich zu fahren (ich bin ihr jetzt noch dankbar dafür), denn ich bin todmüde und hoffe, dass irgendein anderer wach bleibt um Ma-reike Fahrergesellschaft zu leisten.

Sonntag, 8. Oktober

Heute ist ein Lenz-Tag angesagt. Wir wollen einfach mal nichtstun. Und wie das halt mit dem Nichtstun so ist, man kommt einfach nicht dazu! Nach dem Aufstehen gehen Kai, Matze und ich los, um uns das Fußballspiel der Damen anzuschauen. Diesmal mit Deutschlandflagge in der Hand, stehen wir sogar bei der National Anthem auf, nur drehen WIR uns zu UNSERER Flagge. Man erzählte uns anschließend, dass man an anderen Plätzen dafür erschossen werden kann. Wir haben trotzdem das Gefühl, mit unserer Provokation ein bisschen den amerikanischen Patriotismus zu Fall gebracht zu haben.

Das Spiel verläuft recht langweilig und ohne viel Action. Ein Gegentor zur Halbzeit, und die Stimmung im Arsch (wie auch, es sind ja nur Eltern auf der Tribüne). Ich ma-che mich wieder auf die Socken, um endlich am Pool zu liegen und nichts zu tun. Das schaffe ich ganze 90 Minuten, dann geht es ab zum Einkaufen. Wir wollen heute Abend am Pool grillen und haben dazu auch die anderen Deutschen aus dem Village eingeladen. Die kommen aus Biberach und reden anders als wir, sind aber suuper-nett. Die zwei Mädels und ein Kerl (eigentlich wäre sie zu viert, aber der Vierte im Bunde hat was gegen Interkontinentalflüge und wollte nach zwei Anläufen immer noch nicht ins Flugzeug einsteigen). So kaufen wir Grillsachen für 80 Dollar und schmeißen pünktlich um 19:00 Uhr den für alle zugänglich gemachten Riesengrill an. Der Abend wird chillig, neben beleuchtetem Schwimmbecken und in einer lauwarmen Nacht. Nur Sterne sind Wenige zu sehen, dafür sind wir zu nah im Großraum L.A., und der Smog verbirgt die Sicht auf die Sterne. Um 22:00 Uhr kommt die Aufsicht und will den Pool abschließen, und wir räumen widerwillig das Feld, voller Erwartung auf die kommende Uni-Woche…

Montag, 9. Oktober

Heute bin ich bei Sergio zu Hause. Sergio ist ein US-Mexikaner, der im Sommer e-benfalls bei uns war. Er ist begeisterter Gitarrist und keine 5 Minuten, nachdem ich ihm erzählt habe, dass ich Schlagzeug spiele, haben wir Pläne für eine Jam-Session gemacht. Gesagt getan, Sergio holt mich vom Village ab und wir fahren in eine klei-nes Wohngebiet am Rande Pomonas, direkt auf der Grenze zu Claremont. Ein nied-liches Haus, wie man es aus US-Filmen kennt. Im Wintergarten steht, wenn auch in Einzelteile zerlegt, ein verstaubtes Drumset, und nach einiger Tüftelei kommen da auch Töne raus. Sergio’s Mum ist auch ganz begeistert, und obwohl sie nur Spanisch spricht, kann ich merken, dass sie mich mag…
Wir jammen ungefähr zwei Stunden, spielen Sachen von Green Day, von Nirvana und versuchen uns an neuer Musik wie den Arctic Monkeys.
Auf dem Rückweg fahren wir noch durch Pomona durch, und Sergio zeigt mir das Glas House, eine Location wo Bands wie Eagles of Death Metal und auch schon Blink 182 gespielt haben. Wir sehen uns das aktuelle Programm an und kaufen spon-tan Karten für „The Rapture“, die demnächst hier gastieren. Außerdem überlege ich, ob ich mir im Dezember noch „…And You Will Know Us By the Trail of Dead!“ anse-hen soll.

Am Abend vergrillen wir noch die Reste des Vorabends. Wieder Burger. In den nächsten Tagen werde ich nur Gemüse essen…

Mittwoch, 11. Oktober

Mai, Katze und ich gehen heute wieder einmal zum Deutsch-Kurs. Frau Daniel ist we immer sehr erfreut, und gerade heute ist es recht interessant da einige von den Deutschen eine Präsentation über Reiseziele in Deutschland halten. Der Vortrag ü-ber München gefällt mir ganz Besonders, nur Matze ist enttäuscht, da ER eigentlich etwas über München erzählen wollte. Meine Präsentation über Ostfriesland ist auch schon in Arbeit, sie wird auf jeden Fall sehr bilderreich. Einer der Deutsch-Studenten regt sich über das Computersystem hier an der Cal Poly auf, und benutzt doch recht raue deutsche Wörter. Frau Daniel sagt im Eifer des Gefechts: Irgendwann haue ich sie noch einmal tot! Wir gucken geschockt drein und versuchen uns einzureden, dass Frau Daniel einfach schon zuuuu lange in den USA lebt und vielleicht gar nicht mehr weiß, was sie da auf Deutsch stammelt.

Bernie ist heute ins Disneyland gefahren – schon wieder, und diesmal sogar alleine. Er hat sich am Montag eine Jahreskarte gekauft und will dies nun natürlich ausnut-zen. Mittwochs wird nun sein Disneyland-Tag.

Juhu, endlich bekomme ich meinen Karate-Gi (Anzug). Es ist der dünnste Kampfsport-Anzu, den ich besitze und sage mir, für 20 EURO ist das in Ordnung. Gibt dafür auch gleich `nen schwarzen Gürtel dazu ☺.

Ich rede mit einigen erfahrenen Sportlern aus meinem Karate-Kurs. Einige von ihnen werden demnächst einen Martial-Arts-Club gründen, quasi ein interdisziplinärer Kurs für alle möglichen Stile. Ich melde mein Interesse an und hoffe, dass sich etwas Ernstes daraus ergibt und nicht mal wieder nur so ein Spruch ist.

Geschafft vom Training geht es zurück zur ins Village. Auf dem Sportplatz bauen sie gerade eine Bühne auf und verwandeln das ganze Athletic Field gerade in ein Festi-valgelände. Gefühle kommen hoch: Ob es jemals ein weiteres Rock am Deich geben wird? Hier in Cal Poly werden am Wochenende etwa 20 Bands spielen, darunter Dashboard Confessional, +44, Yellowcard und viele mehr. Leider kostet das ganze auch mal locker seine 60 Dollar und somit versuche ich mir einzureden, dass das sicher ganz doof wird, so ohne Alkohol und richtiger Stimmung.

Abends sitzen wir bei Kai. Sein Mitbewohner Lisandro bekommt Besuch von Tom, der uns gleich mal erzählt, dass er letztes Jahr am Austausch-Programm teilgenom-men hat. Wir schnacken und er erzählt uns von einem Gratis Stand-Up-Comedy-Club, der jeden Mittwoch in Ontario stattfindet. Gratis-Essen soll es auch geben, und so verplanen wir unsere nächsten Mittwoche… Nur heute haben wir noch einmal ein Treffen, was Hawaii betrifft. Das Hotel, welches wir bisher gebucht haben, ist nicht ganz so zufrieden stellend, und Viktoria hat tatsächlich noch ein gutes Angebot von einem Chicagoer Reisebüro bekommen, welches wir uns angucken. Um 23:00 Uhr dann verabschieden sich Kai und Matze, da sie noch einkaufen fahren (WinCo hat 24 Stunden auf). Ich verzichte, da die Einkäufe hier erfahrungsgemäß immer 2-3 Stun-den dauern, und gucke mit den Mädels Video.

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Wir entscheiden endlich über Hawaii. Am 9. Dezember geht unser Flieger nach Maui. Wir werden vor Ort zwei Minivans zum Cruisen haben und zwei Apartments. Inklusi-ve Flug gibt’s das ganze für einen bezahlbaren Preis von knapp 700 EURO. Wir las-sen uns überraschen und freuen uns einfach, dass tatsächlich alle 12 von uns mit-kommen.

Unser Statistik-Kurs ist wiedermal überaus spannend. Alles schon mal gehört, und Bruce Brown ist heute noch verwirrter als sonst. Aber es ist ja wieder Qiuzzzz-Tag und so müssen wir uns der Herausforderung stellen. Wieder einmal werden die Tests gemischt und unkorrigiert wieder ausgeteilt, damit wir unsere Kommilitonen selber korrigieren. Ich bekomme Matze’s Test und trotz einem Fehler gebe ich ihm die volle Punktzahl. Darum schreiben wir alle mit Bleistift.

Während des Tests ein Aufschrei: Ein käfer macht sich an der Handtasche einer Mit-studentin zu schaffen. Bruce aber ist tough und springt dem armen Mädchen tapfer zu Hilfe. Seine rettende Maßnahme: Wie eine Zigarette zerdrückt er den „Bug“ mit seinem Schuh und entschuldigt sich sogleich: Wenn Kinder hier wären hätte ich das nicht getan!, sagt es und schubst den leblosen Käfer durch die Tür auf den Flur.

Unsere amerikanischen Kommilitonen planen ein BBQ für und mit uns, und außer-dem wollen sie uns einige Clubs zeigen. Wir freuen uns und nehmen uns vor, das Angebot demnächst anzunehmen.

Abends kommt Sam vorbei und wir fahren mit Alex, Sam, Will (ein chinesischer Freund von Sam, ein ABC=Asian Born Chinese) und unseren deutschen Jungs ins Montana’s, einer Bar etwa 10 Minuten entfernt. Es ist nicht wirklich viel los hier, und so verbringen wir nur ca. eine halbe Stunde hier. Kurz bevor wir wieder losziehen, stößt Carol, Sam’s Ex-Freundin, die diesen Sommer in Hannover war, zu uns. Sam ist beleidigt, da er unbedingt einen Männerabend wollte. Carol wusste das nicht und fühlt sich schlecht. Wir trösten sie, denn uns ist es ziemlich egal, ob noch etwas Ös-trogene dabei sind oder nicht. Sam und Carol vertragen sich und wir fahren los zum Diamond Plaza in Fullerton. Hier sind noch einige Bars offen und wir setzen uns in ein chinesisches Restaurant und bestellen exotische Eistees. Ich bekomme einen Mango-Milch-Tee, der gar nicht schlecht schmeckt. Bernhard trifft mal wieder voll ins Schwarze: Versehentlich ist sein Blick in die falsche Zeile der Speisekarte geraten und voller Stolz bestellt er eine Cheese-Coke (!). Nachdem ihn alle ganz angeekelt ansehen und die Bedienung nicht so recht weiß, was sie dazu sagen soll, klären wir Bernie auf: Es heißt Cheese-CAKE und ist ein Dessert…Wir liegen auf dem Boden zu lachen, und Bernie bekommt eine ganz normale Cola

Freitag, 13. Oktober 2006

Freitag, der 13te – mal sehen was der Tag so bringt. Vorsichtshalber habe ich mal keine Pläne. Nach der Pokernacht gestern (hab zum ersten Mal abgeräumt) bin ich leider nicht in der Lage, früh aufzustehen. Wieder ist es halb sechs geworden, bevor ich ins Bett gegangen bin.
Die Mädels fahren nach Los Angeles zum Sightseeing, die Jungs haben vor, an den Strand zu fahren. Meine Wenigkeit muss sich heute mit dem Aufseher herumschla-gen. Jedes Apartment muss ein „Housing Agreement“ unterschreiben. Was das ist? Ehrlich gesagt ist es lächerlich. Wir werden gefragt, ob wir damit einverstanden sind, wenn Besuch in der Wohnung ist. Ob hier jemand übernachten kann, ob man ein Nickerchen im Wohnzimmer machen darf, ob es in Ordnung ist, wenn ich die Stereo-anlage von Alex benutze, ob ich Joey’s Klammotten anziehen darf und wer die Küche putzt. Der für uns Verantwortliche CA (so heißen die Studenten, die sich hier wichtig tun wollen) namens Rudy Garcia erklärt uns, auf was wir beim Badezimmer-Saubermachen achten müssen: Wasserflecken am Spiegel sind ja mal OK, aber Zahnpastaflecken oder After-Shave-Rückstände sollten doch bitte entfernt werden, Ich erkläre ihm, dass ich seit 5 Jahren nicht mehr zu Hause wohne, Alex und Joey pflichten mir bei. Ab jetzt geht Joey beleidigt die Liste durch und setzt überall Haken, und wir nicken nur ab. Nach zwanzig Minuten ist das Thema erledigt (warum haben die Mädels bitteschön 90 Minuten dafür gebraucht?). Damit wäre dann auch geklärt, wer hier wann wo Sex haben darf…

Der Tag ist gelaufen. Alle anderen sind unterwegs und ich muss im Village rumhän-gen. Endlich komme ich mal dazu, ein bisschen zu lernen und meine Fotos zu sortie-ren. Zwischendurch erreiche ich Antje, die zurzeit in L.A. ist und mit der ich Abi ge-macht habe. Wir Jungs wollen uns nämlich morgen ein bisschen die Stadt angucken, und Antje stimmt zu, sich mit uns zu treffen. Ich freu mich.

Das Wetter ist heute richtig beschissen. Der Himmel ist komplett dicht gezogen und es kann jeden Augenblick anfangen zu stürmen und zu gewittern. Ich komme kein Stück weiter mit meinem Skript.

Der Abend birgt nix neues. Kai, Matze und ich müssen waschen und suchen verzwei-felt nach Quartern, dem einzigen Hartgeld welches die Waschmaschinen hier schlu-cken. Wir hätten natürlich auch einmal unsere ID-Card mit Geld aufladen können, um damit bargeldlos zu waschen, aber natürlich schieben wir so etwas immer wieder vor uns hin. Ist ja noch genug Zeit!

Sebastian, der Biberacher, hat mir noch via Skype geschrieben, dass wir vorbei-kommen wollen, er trinke mit Frederick, seinem französischen Roomie, noch ein bisschen was. Ein bisschen was war gelogen, als wir dort ankommen (ein Haus wei-ter), sitzen Sebastian und Freddi vor einer 1,75 Liter Wodka-Flasche, die sie heute gekauft haben und bereits zur Hälfte leer ist. „Die Mädelsch ha’m auch mitg’trunke“, entziffern wir aus dem Schwäbischen, und beteiligen uns herzhaft am guten Smirnoff. Freddi ist schon gut betrunken und der Abend wurde noch echt witzig.

Als dann alle ins Bett wollten bin auch ich rüber in mein Apartment. Runde zwei wur-de eingeläutet, denn hier saßen Alex, der Schotte Collin, Ariane’s Mitbewohnerin Kim und noch so einige Leute bei uns im Wohnzimmer. Collin hat eine Flasche Starkbier dabei, probieren kann man’s ja mal. Schmeckt aber nicht, und so vergnüge ich mich die nächsten zwei Stunden mit Wasser. Während alle fröhlich dahinfeiern, wird Alex schläfrig und geht als erstes ins Bett. Na toll, jetzt spiele ich hier den Host?

Völlig müde, mittlerweile wieder nüchtern aber trotzdem voller Tatendrang schlage ich vor, ein bisschen Halloween-Stimmung zu verbreiten. Vor einigen Tagen haben zehn Mexikaner auf der Uni-eigenen Plantage eine riesige Menge an Kürbissen aus-gelegt. Ja, einfach auf’s Feld geworfen, wahrscheinlich, um sie noch ein wenig reifen zu lassen. Da kann man ja schon mal auf Dumme Gedanken kommen, und so sehen wir uns einige Minuten später über den Acker stapfen. Es ist mittlerweile nach vier und natürlich ist keine (Studenten-)Seele zu sehen.

Das Aussuchen braucht so seine Weile, aber letztendlich haben wir ein ziemlich formschönes, kräftig leuchtendes Gourmet-Prachtstück entdeckt und … Gentlelike trage ich das 7-Kilo-Ding ins Village zurück. Wenn das kein guter Abschluss für einen Freitag, den 13. ist!

Samstag, 14. Oktober

Nach vier Stunden schlaf kommt Kai in mein Zimmer und weckt mich. Der Plan: End-lich Hollywood. Jeder sagt, dass es unspektulär ist, doch nach Hause fahren ohne ein paar Sterne gesehen zu haben wollen wir auch nicht. Wir nutzen alle sechs sitze unseres Impalas aus und so machen sich Mareike, Viktoria, Bernie, Matze, Kai und ich auf Richtung L.A.

Der Walk of Fame ist in der Tat nicht sonderlich attraktiv, besonders bei Tag nicht. Viele Touristen, Souvenir-Shops und als Batman, Dath Vader und Homer Simpson verkleidete Kleinakteure, die versuchen, sich mit einem Dollar pro Foto eine solide Basis zu schaffen. Bernie und ich können uns jedoch nicht verkneifen, ein Foto mit Homer zu machen.

Viele viele bekannte Namen im Boden, an den Wänden und auf Plakaten sehen wir. Die Sonne an diesem Nachmittag steht allerdings besonders ätzend, und so fallen die Fotos von den Walk of Fame – Sternen nur so Medium aus. Beeindruckend finde ich das Kodak-Theater, welches seit 2001 Sitz der Oscar-Verleihung ist. Es beher-bergt einige exklusive Geschäfte und von den oberen Etagen aus kann man wunder-bar die Hollywood-Buchstaben auf dem entfernten Berg erkennen.

Kai und ich besorgen uns noch unser Lieblingsgetränk von Starbucks: Mocca-Frappochino, und auf dem Weg zurück zum Hollywood Boulevard sehen wir ein In-terview…mit wem, wissen wir nicht genau, aber sie sah aus als wäre sie brühmt, und so machen wir einfach mal einige Fotos von ihr. Auch auf Nachfrage bei einer Securi-ty-Dame kann man uns nicht helfen – sie sei ebenso ahnungslos wie wir. So denken wir uns, dass das alles nur ein Marketing-Gag ist und machen uns wieder aus dem Staub.

Auf dem Weg zum Rodeo-Drive, einer exklusiven Adresse mit Namen wie Gucci, Prada, Chartier und Versace lassen wir es uns nicht nehmen und fahren durch die Gegend der ganz Reichen. Bevery Hills und Bel Air sind das zu Hause der ganz Großen, und so sehen wir viele dicke Villen und Auffahrten, die meisten dvon jedoch versteckt hinter großen Zäunen und Hecken. Natürlich wissen wir nicht, wer wo wohnt, und so vertreiben wir uns die bergige Fahrt mit dem Suggerieren, wer wohl hier wohnt, und wessen Anwesen wir gerade passieren.

Von einem Hügel in Bel Air haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt und die davor gelagerten Täler und Berge.  Mit meiner Kamera schaffe ich es, einige Häuser von oben zu fotografieren und wieder raten wir, wessen Pool wir da gerade vor der Linse haben.

Weiter geht es auf dem Sunset Boulevard. Hier sehen wir viele der bekannten Loca-tions wie die Sky-Bar (Eintritt nur mit Gästeliste), den Viper Room (gerade erst wieder in „Be Cool“ gesehen), der bis 2004 noch Jonny Depp gehörte. Wir nehmen uns ganz dolle vor, dort mindestens einmal einen Cocktail trinken zu gehen.

Der Rodeo-Drive stellt sich als (für uns) recht langweilig heraus. Sachen, die wir uns nicht leisten können und Leute, die wir nicht leiden können. Wir dürfen eh nur eine Stunde umsonst parken und entscheiden uns dafür, weiter nach Santa Monica zu fahren.

Wir parken diesmal direkt am Pier und schlendern hinüber zur 3rd Street Promenade, wo wir Jungs ja schon einmal waren. Ich habe nicht sehr viel Lust zu shoppen und so beschließen wir, erst einmal etwas essen zu gehen. Mittlerweile habe ich Antje er-reicht und ich treffe sie vor dem Restaurant Yankees Doodels. Ich freue mich riesig, sie mal wieder zu sehen.

Die Zeit vergeht schnell und nach einem Verdauungsspaziergang in der Stadt und am Strand muss Antje auch wieder los. Wir planen, noch mal zusammen durch L.A. zu ziehen.

Zusammen mit Kai und Matze setze ich mich noch eine Zeit lang ans Wasser in den kalten Sand, wo wir auf den Rest der Truppe warten, die noch auf dem Pier Achterbahn und Riesenrad fahren sind. Leider dauert die Runde im Riesenrad doch etwas länger, und ich bekomme zwei Anrufe von Bernie, der verzweifelt an oberster Stelle des Rads in der Gondel sitzt und weint, dass er nicht mehr herausgelassen wird. Irgendwann ist er dann doch wieder unten und wir machen uns nach einem langen Tag wieder auf den Weg nach Hause. Noch schnell eine runde Knight Rider bei Kai geguckt, dann muss ich ins Bett. Ich brauche endlich mal wieder mehr als 5 Stunden Schlaf!

3 Kommentare

  1. Marco sagte,

    hey Bruderherz! Du scheinst es ja richtig gut da drüben. das hört sich ja mehr an wie Urlaub pur und nicht wie Uni bei den Amis. *kopfschüttel*

    Viel spaß noch!

    Marco

  2. Lars sagte,

    Hi, Karatemann!

    Habe gerade fast alle Deine Fotos angesehen und fast komplett Deine neuen Berichte gelesen. Teilweise bin ich schon ein wenig neidisch geworden, besonders auf die beschriebenen Achterbahnen und den Hollywood-Besuch. Aber sag`mal, ist Dir aufgefallen wie viele Walk of Fame-Sterne Du fotografiert hast? Und David Hasselhoff? Na ja, das muss an den Drogen in der Cheese-Coke liegen. Cool, dass Du eine Karate-Gruppe gefunden hast, ich hoffe, die Leute sind nicht immer so langweilig wie Du es streckenweise erleiden musstest. Sollte das mit der intersiziplinärne Budo-Gruppe klappen, bin ich noch einmal neidisch, aber freue mich auch gleichzeitig sehr für Dich. Unsere diesbezügliche Idee ist mit der Jiu-Gruppe ja eigentlich Ihrer Dringlichkeit beraubt worden, denke ich.

    Neues von uns in Kürze:
    - Das Wetter stellt sich gerade auf goldenen Herbst ein.
    - Mein Urlaub ist seid gestern zu Ende.
    - Die Wanderung mussten wir in diesem Jahr abbrechen, weil Stefans neue 300-Euro-krasse-Markenpfote auf dem Rücken-Wolfskin-Jacke nach drei Tagen Dauerregen schlapp gemacht hat. Sch…
    - Sarah muss noch warten, bis Ihr Ersatz-Prof aus NY zurück ist (1.11.).
    - Ich habe im Urlaub meine Jura-Abschlussprüfung abgelegt (1,7).
    - Wir machen gerade die Gästeliste für unsere Hochzeit fertig und wären bereit, Euch gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr von $ 150,13 darauf zu setzen.

    Bleib munter!

  3. Lars sagte,

    Ach, was “intersiziplinär” heißt, denke ich mir noch aus. Ich versichere aber, weiterhin keine Drogen zu nehmen, die Du nicht auch einwerfen würdest (-;

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